Nico

Viele Anfänger an der ecosign/Akademie für Gestaltung stellen sich die Frage: Unterricht, Workshops, Exkursionen und Arbeit – wie soll das gehen? Wird mein Studium darunter leiden? Auch für mich war diese Frage präsent und ich war gezwungen, mich früher oder später mit ihr auseinanderzusetzen. Heute kann ich mit Sicherheit sagen: Viele Sorgen die ich mir machte, waren unbegründet und überzogen. Auch die Frage, ob es schwierig sei, überhaupt in Köln einen Job zu finden, erwies sich schnell als überflüssig. Viele Jobangebote schnappt man zufällig auf, manchmal wird man auch durch Freunde oder Bekannte vermittelt. Oft findet man sie auch irgendwo an einem Schwarzen Brett. Alles Weitere ist dann oft kein Problem mehr: Anrufen, sich vorstellen, hingehen! Wichtig ist allerdings, das Gleichgewicht zwischen Studium und Arbeit herzustellen und konsequent beizubehalten. Projektkurse und Seminare anfangs zu unterschätzen ist keine Seltenheit und häufig der Grund für „Nachtdurchmach-Aktionen“ gegen Semesterende. Um diesen unnötigen Stress zu vermeiden, sollte man sorgfältig planen und sich seine Zeit gut einteilen. Super ist es natürlich, einen Job zu finden, der sich mit den Inhalten an der ecosign ergänzt. Demnach sind besonders Jobs in Werbeagenturen beliebt, dafür aber relativ selten zu finden. Bei mir persönlich klappt der Spagat gut, obwohl es natürlich manchmal auch Engpässe gibt, die mich ganz schön stressen können. Gelandet bin ich in einem Copyshop, in dem ich zwei Mal pro Woche arbeite. Relevante Erfahrungen sammle ich allemal: Bildbearbeitung, Druckvorstufe und so weiter. Besonders wichtig aber ist mir mein Kontakt zu Kunden. Er ermöglicht es mir, den richtigen Umgang mit ihnen zu „trainieren“, was für eine eventuell angestrebte Selbstständigkeit wohl das Wichtigste ist. So bietet jeder Job seine Chancen, hat Vorteile, aber auch stressige Seiten. Gut ist nur zu wissen: Alles ist zu schaffen.

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