Nathalie
Da ich mich komplett selbst finanziere und auch nicht mehr in dem Genuss bin, bei meinen Eltern zu wohnen, stand ich Anfangs natürlich vor der großen Sorge, das Studium an der ecosign über kurz oder lang finanzieren zu müssen. Doch wenn man einige Fehler vermeidet und sich gut informiert, ist das schon die halbe Miete.
So nahm ich anfangs einige Jobs parallel auf mich. Doch mir wurde schnell klar, dass man mit vielen Jobs gleichzeitig vielleicht überleben kann, doch die Zeit und Kraft für die ecosign fehlte.
Ich kann nur jedem empfehlen, hier ganz klar Prioritäten zu setzen und sich einen relativ gut bezahlten Job zu suchen, auch wenn dies nicht gleich auf Anhieb klappt. Sinnvoll, wenn dieser in dem Bereich liegt, den man ansteuern möchte. Man spart sich hiermit noch Mal viel Zeit und Energie für die Akademie selbst (z.B. mit Programmen lernen, Routine bekommen, Ideen sammeln und Arbeitsweisen kennen lernen).
Die Miete in der Innenstadt ist sehr teuer, auch wenn es nur ein kleines Zimmer ist. So bin ich gar nicht erst in die City gezogen, wohne sehr geräumig am Stadtrand und bin trotzdem fast genauso schnell in der Akademie, als wenn ich im Zentrum wohnen würde. Da tut sich nicht viel die Verbindung ist wichtig.
Zusätzlich gibt es auch zahlreiche Wege eine Unterstützung zu finden das wichtigste ist allerdings die Eigeninitiative und eine gründliche Recherche. Neben dem BAföG und etlichen Stipendien gibt es auch einen Bildungskredit, den man beantragen kann, welcher eher unbekannt ist. Im Gegensatz zum BAföG kann man den Bildungskredit erst ab dem 4. Semester beantragen.
Falls es Probleme mit dem BAföG-Antrag geben sollte, auf keinen Fall aufgeben oder verzagen sondern Frau Fuhs fragen. Sie steht mit viel Erfahrung bei den Behörden und großem Engagement hinter ihren Studenten, hat stets ein offenes Ohr und ein großes Herz .
Gehaltvolle Informationen findet man auch noch unter www.studentenwerke.de