
Das, was man sieht, kommt von dem, was man nicht sieht.Volker Gerling war aus Berlin angereist, um in der ecosign/Akademie für Gestaltung einen Vortrag über sein Schaffen als Daumenkinograf zu halten. Er erzählte von seiner Reise von Berlin nach Bayern, die er zu Fuß unternahm; von seiner Reise, die er angetreten hatte, um neue Daumenkinos zu schaffen und die bereits hergestellten in einem kleinen Bauchladen zu verkaufen. Das Daumenkino wurde den Zuhörern als ganz neues und spannendes, vorsichtiges und gleichzeitig komplexes Medium näher gebracht.
„Flüchtige Momente, Gesten, Blicke und Emotionen werden im Daumenkino festgehalten und wiederholbar. Sie scheinen auf etwas Größeres zu verweisen, welches sich oftmals hinter den kleinen Dingen verbirgt. Es gibt also Dinge, so sehe ich, die man nur im Vergleich zum Davor und Danach erkennen kann.“
Literatur: Volker Gerling, Der Mantel der Eigenzeit, Verlag Augenschein