Tanja
Ich habe während meiner gesamten Zeit an der ecosign gearbeitet. Ich bekam 210 Euro Schülerbafög monatlich, was natürlich nicht mal für die anfallenden Gebühren an der ecosign, geschweige denn die Miete ausreichte. So habe ich mich mit einigen schönen und weniger schönen Studentenjobs durchgeschlagen. Ich habe immer zwischen 12 und 18 Stunden wöchentlich gearbeitet, wobei ich sagen muss, dass die 18 Stunden eigentlich zu viel waren und die Anwesenheit im Unterricht etwas gelitten hat. Aber zwei Tage die Woche kann man locker arbeiten gehen und hat trotzdem noch genügend Zeit für die ecosign.
Es war und ist teilweise sehr anstrengend, immer eine Doppelbelastung zu haben und es gab Zeiten, da hätte ich von einem 8-Stunden-Tag geträumt, aber wenn man wirklich Designerin werden will und bereit ist, viel dafür zu tun (und das ist sowieso DIE Voraussetzung), dann ist es auf jeden Fall zu schaffen. Und für die, die kein Schülerbafög bekommen oder ihren Abschluss wie ich nicht in der Zeit der Höchstförderdauer von 3,5 Jahren schaffen, gibt es den Bildungskredit (300 Euro monatlich), denn man zumindest für 2 Jahre recht problemlos bekommt (www.bildungskredit.de).
Und wenn alle Stricke reißen, macht man zwischendurch ein Urlaubsemester, um arbeiten zu gehen. Wenn ihr einen Job sucht, bei dem man was lernen kann und gut verdient, schaut auf der Seite der Uni-Koeln unter „stellenboerse.uni-koeln“, da gibt es oft richtig gute Studentenjobs wie z.B. regelmäßig beim WDR.
Auch sehr super sind Jobs als Messehostessen, da verdient man mit wenig Zeitaufwand richtig viel Geld.



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