Soft Skills – Stärken, die nicht auf dem Papier stehen
Soft Skills heißt zu deutsch: „weiche Fähigkeiten“ oder besser formuliert, das Wissen um den Umgang mit Menschen und Entscheidungen.
Der Begriff Soft Skills umfasst eine nicht genau definierte Reihe von menschlichen Fähigkeiten und Persönlichkeitszügen, die für das Ausüben eines Berufes, in dem der Kontakt mit Kunden oder Menschen allgemein stattfindet, besonders wichtig und manchmal (z.B. beim Vorstellungsgespräch) sogar ausschlaggebend für den Erfolg sind.
Ein anderer Ausdruck für Soft Skills, „Heartskills“, macht deutlich worum es geht. Für die Qualität der Soft Skills ist weniger der Intelligenzquotient (IQ), als vielmehr der Grad der emotionalen Intelligenz (EQ) verantwortlich. Die emotionale Intelligenz wiederum steht in Abhängigkeit zu Persönlichkeitsstruktur und Umgebung des Individuums.
Laut Studien basiert Erfolg im Arbeitsleben nur zu 50 % auf Fachkompetenz, der Rest hängt von den Soft Skills ab und natürlich davon, wie ich diese meinem Gegenüber vermittle.
Was versteht man unter Soft Skills?
Folgende Liste persönlicher Eigenschaften soll das Verständnis des Begriffes Soft Skills erleichtern. Zu den Soft Skills gehören:
- Persönlichkeit und Charisma
- Vertrauenswürdigkeit
- Urteilsvermögen
- Analytisches und logisches Denken
- Empathie (Mitgefühl)
- Einfühlungsvermögen
- Lernbereitschaft
- Selbstreflexionsbereitschaft
- Offenheit
- Kreativität
- Belastbarkeit
- Sozialkompetenz
- Menschenkenntniss
- Durchsetzungsvermögen
- Selbstbewusstsein
- Positiver Kampfgeist
- Teamfähigkeit
- Integrationsbereitschaft
- Neugier
- Angemessenes Kommunikationsverhalten
- Belastrbarkeit (psychische und physische)
- Umgansstil
- Höflichkeit
- Rhetorik & Redegewandtheit
- Motivation
- Fleiß & Ehrgeiz
- Verhandlungsführung
- Kritikfähigkeit
- Koordinationsgabe
- Prioritäten setzen können
- Stressresistenz
- Selbstbeherrschung
- Konflikte und Mißerfolge bewältigen können
- Eigenverantwortung
- Zeitmanagement
- Organisationstalent
Soft Skills lassen sich nach mehreren Kategorien einteilen.
- Erlernbare (Redekunst) und nicht oder schwer erlernbare (Humor)
- Äußerliche (Stil, Auftreten, Kleidung) und innere (Motivation, Offenheit)
- Eher beruflich anwendbare (Führungsstärke) und privat nützliche (Geduld, Bindungsfähigkeit)
- Globale (Gastfreundschaft), interkulturelle (Offenheit, Toleranz) und regionale/lokale (Beherrschung einer regionalen Mundart)
Soft Skills können als Teilaspekt einer sozialen und emotionalen Kompetenz angesehen werden. Deutsche Begriffsverwandte sind Schlüsselqualifikationen oder Querschnittskompetenzen, in einem weiteren Sinne auch soziale Kompetenz und soziales Verhalten. Soft Skills werden den Hard Skills gegenüber gestellt, Hard Skills sind fachliche Kompetenzen. Um Soft Skills zu „erlernen“ ist die erste Voraussetzung eine gewiße Offenheit, die Bereitschaft aus Erfahrungen zu lernen und die Akzeptanz, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung sich sehr oft unterscheiden.
Hier an der ecosign fließen die Soft Skills bereits ab dem Vorbereitungssemester mit in die Unterrichtskonzepte ein. In speziellen Präsentations- und Rhetoriktrainings wird verstärkt mit den obengenannten Faktoren gearbeitet, so dass die Studierenden eine umfassende Unterstützung in diesem Bereich erhalten. Dadurch wird die Selbstwahrnehmung geschärft und der persönliche Auftritt in Präsentationen sowie Kunden- und Vorstellungsgesprächen wird professionalisiert.


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