Die ecosign 

Seit 1994 bietet die ecosign/Akademie für Gestaltung ein in Deutschland einmaliges Lehrangebot an, das Design und Nachhaltigkeit in einen interdisziplinären Kontext stellt. Die folgende Historie der ecosign zeigt, wie aus einem kleinen, ambitionierten Projekt eine feste Instanz in der Kölner Design- und Medienlandschaft geworden ist. 

Curriculum scolae


Oktober 2011: NRW-Semester-Ticket für ecosigner

Endlich ist es endlich soweit: Allen ecosignern steht ab sofort das NRW-Semester-Ticket zur Verfügung. Das bedeutet: Für nur 27,50 Euro im Monat (Stand: Dezember 2011) freie Fahrt mit Bus und Bahn durch ganz Nordrhein-Westfalen! Ein Fahrrad sowie am Wochenende und abends sogar eine Begleitperson können kostenlos mitgenommen werden. Die Organisation übernimmt das ehrenamtlich von ecosignern geführte „Ticket-Team“.

Oktober 2011: Utopia-Award für ecosign-Gründerin Karin-Simone Fuhs

Für die Entwicklung des innovativen Lehrkonzepts der ecosign sowie für ihren langjährigen Einsatz für ökologische und gesellschaftliche Belange wird die Gründerin und Direktorin der ecosign Akademie, Karin-Simone Fuhs, mit dem Utopia Award in der Kategorie „Vorbilder“ ausgezeichnet.

August 2011: 3rd Sustainable Summer School

Zum dritten Mal richtet die ecosign gemeinsam mit namhaften akademischen und wissenschaftlichen Partnern die Sustainable Summer School aus, die diesmal unter dem Motto „Managing Sustainable Design“ steht.

Juli 2011: Froschkönig für ein ganz besonderes Projekt

Mit dem Projekt „Weltgestalter“ wird ausnahmsweise ein ganzer Kurs mit dem Nachhaltigkeitspreis „Froschkönig“ gewürdigt. In dem Kooperationsprojekt entwickelten ecosigner gemeinsam mit geistig beeinträchtigten Künstlern aus der gemeinnützigen Werkstatt „Allerhand“ künstlerische Produkte bis zur Marktreife. Während die Mitarbeiter gemeinnütziger Werkstätten sonst meist nur als ausführendes Organ für die Ideen von Designern gesehen werden, fand hier eine intensive Zusammenarbeit auf Augenhöhe statt, die für beide Seiten gleichermaßen inspirierend, Horizont erweiternd und symbiotisch war.

Juni 2011: Schon wieder Red Dot Award für ecosigner

Ein weiterer Red Dot Award für ecosign-Absolventen: Nicole Franke und Nico Wallfahrth werden für ihre fotografischen Kunstdruck-Postkarten „CITINIC“ ausgezeichnet.

Oktober 2010: Kölner Design Preis geht an ecosign-Absolvent

ecosign-Absolvent Tobias Battenberg wird mit dem 2. Platz beim Kölner DESIGN Preis geehrt, der höchst dotierten Auszeichnung seiner Art für Abschlussarbeiten aus Design-Ausbildungsstätten. Seine Abschlussarbeit, ein umfassender Nachhaltigkeitsbericht für das in Wuppertal ansässige Unternehmen „triple innova“, überzeugte die hochkarätig besetzte Fachjury.

September 2010: UNESCO würdigt Bildungsarbeit der ecosign

Für gleich drei Projekte, die jeweils mit externen Kooperationspartnern realisiert wurden („earthCOLORS®“, „Burkina Hands“ und „Do smart business“), wird die ecosign durch die UNESCO für vorbildliche, zukunftsweisende Bildungsarbeit ausgezeichnet.

August 2010: 2nd Sustainable Summer School

Bei der 2nd Sustainable Summer School ist die ecosign nicht nur Schauplatz des Expert Day mit Diskussionsrunden und Workshops rund um nachhaltige Gestaltung, auch für die Gestaltung der Dokumentation zeichnet ein ecosigner verantwortlich: Daniel Hyngar erhält, betreut von Dozent Mario Jahns, den Zuschlag in dem internen Designwettbewerb.

Februar 2010: Stipendium für Auslandssemester auf den Philippinen

Die ecosign vermittelt ihrem Studenten Ingo Wick eine ganz besondere Herausforderung: Im Rahmen eines Praxissemesters erhält Ingo ein von einer Berliner Stiftung ausgeschriebenes Stipendium, um auf den Philippinen mit Menschen zusammenzuarbeiten, die am Rande der Existenzgrundlage leben. Gemeinsam werden innovative Produkte aus Abfällen und Reststoffen konzipiert, die auf dem westlichen Markt rentabel verkauft werden und so den von Armut Bedrohten eine Möglichkeit zur Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts bieten sollen.

Oktober 2009: 15jähriges Jubiläum der ecosign in neuen Gemäuern

Es gibt doppelten Grund zu feiern: Das fünfzehnjährige Jubiläum der ecosign und die offizielle Eröffnung der neuen Akademie-Räume bieten Gelegenheit, Erlebtes Revue passieren zu lassen und zugleich mit Vorfreude und Spannung auf die Zukunft der ecosign anzustossen. Aus dem kleinen, ambitionierten Projekt, das Karin-Simone Fuhs im Jahr 1994 mit einer Handvoll Dozenten und Studenten startete, ist eine feste Instanz geworden, die aus der Kölner Design- und Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken ist und ihren Platz nun im Designquartier Ehrenfeld gefunden hat.

September 2009: 1st Sustainable Summer School

Mit einer Reihe von renommierten Kooperationspartnern − den Universitäten Wuppertal und Luzern, der Folkwang Hochschule, dem Wuppertal Institut sowie dem CSCP − organisiert die ecosign erstmalig die internationale Sustainable Summer School. Unter dem Motto „value through less“ arbeiten Studierende aus ganz Europa eine Woche lang intensiv zum Thema Nachhaltiges Design. Den Preis für das beste Projekt erhält der von den ecosign-Dozenten Bernd Draser und Felix Stark geleitete Workshop.

September 2009: ecosign veranstaltet internationale Konferenz in der Zeche Zollverein

Die ecosign ist Mit-Veranstalter der internationalen Konferenz „The Future of Sustainable Products and Services“ in der Essener Zeche Zollverein. Experten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit aus Wirtschaft, Forschung und Politik vernetzen sich und arbeiten an Ideen und Entwürfen für eine nachhaltigere Gesellschaft.

August 2009: Vier Gewinner für Mission Sustainability

Bei dem vom Rat für nachhaltige Entwicklung ins Leben gerufenen Wettbewerb „Mission Sustainability“ setzen sich unter insgesamt rund 800 Teilnehmern gleich vier ecosigner als Gewinner durch: Tobias Battenberg („ecolog“), Marcel Kamps („TurnTheTide“), Michael Hennemann („Quinta“) und Stefan Pannes („Biodiversität“) − Herzlichen Glückwunsch!

Juli 2009: Dasselbe in grün

Die ecosign ist Gründungsmitglied des Verbands „dasselbe in grün e. V.“. Der Verband ist ein Zusammenschluss nachhaltiger Unternehmen aus den Großräumen Köln, Düsseldorf und Bonn. Ziel ist es, Nachhaltigkeit effizienter und zielgruppenorientierter zu kommunizieren. Langfristig ist ein überregionales Engagement in Bereich der Nachhaltigkeitskommunikation geplant.

April 2009: Willkommen in Ehrenfeld!

Endlich ist es soweit: Das Sommersemester 2009 wird in den neuen Räumlichkeiten der ecosign in der Vogelsanger Str. 250 willkommen geheißen. Auch wenn noch gehämmert, gehobelt und gebohrt wird, ist schon zu diesem Zeitpunkt zu erahnen, wie schön die neue Heimstätte der ecosign im Designquartier Ehrenfeld wird.

September 2008: SMART Projekt

Die ecosign ist Mitinitiator von SMART, dem bislang größten internationalen Projekt für nachhaltige Bildung. Das mit dem UNEP /Wuppertal Institute collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) und zehn Partner-Colleges in Australien, Chile, China, Indien, Italien, Japan, Peru, Russland, USA und Zimbabwe entwickelte globale Projekt wird als offizielles Projekt 2008/2009 der UN-Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Juni 2008: Wieder Red Dot Award für ecosigner

ecosign-Absolvent Felix Stark entwickelte ein neuartiges Konzept für ein Flüchtlingszelt, das neben der physischen Funktionalität auch auf psychologischer Ebene den Bedürfnissen von Menschen gerecht wird, die aus Krisengebieten fliehen. Sein nachhaltiger Gestaltungsansatz wird mit einem Red Dot Award gewürdigt.

September 2007: eco-log geht online

Studierende der ecosign initiieren den Weblog www.eco-log.de, der Arbeiten von ecosignern und anderen nachhaltig gestaltenden Kreativen vorstellt und gesellschaftliche Themen rund um Nachhaltigkeit zur Diskussion stellt.

Juni 2006: ecosign-Homepage im neuen Gewand

Die neue Homepage der ecosign, gestaltet vom Designbüro „komsign“ der ecosign-Absolventin Blanka Herold, geht an den Start. Für das wegweisende, innovative Konzept wird die Homepage mit dem Red Dot Award sowie einer Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

April 2006: Exzentrischer Vierbeiner übernimmt ecosign

Der Akademie-Hund Carlos „Carlito“ Nowack übernimmt das Regiment und jagt renitenten Studenten allein durch sein Aussehen Angst und Schrecken ein.

Juli 2005: ISTAF-Plakatwettbewerb

Eine weitere kleine Anekdote über den Erfolg der ecosign-Studenten: In dem unter allen deutschen Design-Hochschulen ausgelobten Wettbewerb für das Berliner Leichtathletikfestival ISTAF gehen von den zehn ausgezeichneten ersten Plätzen allein sechs an ecosigner.

Februar 2005: Gemeinsames Projekt zum Dialog der Kulturen mit japanischer Universität

Das erste von zahlreichen weiteren internationalen Projekten startet: Eine Kooperation mit der Nagoya University of Arts in Japan sorgt unter der Leitung von Prof. h. c. Langer für einen Dialog der Kulturen. Japanische und deutsche Studenten gestalten Plakate über das jeweils andere Land. Die faszinierenden Ergebnisse gehen auf Wanderausstellung in Deutschland und Japan.

Oktober 2002: Studentenaustausch mit peruanischer Partneruniversität beginnt

Als erste ecosignerin nutzt Nele Gothe die Möglichkeit, ein Auslandssemester in Südamerika zu absolvieren. Die in Lima/Peru beheimatete Pontificia Universidad Católica del Perú ist Partnerhochschule der ecosign und genießt über die Grenzen Perus hinaus hohes Renomee.

Juli 2001: Sappi-Preis für ecosign-Abschlussarbeit

Die ecosignerin Claudia Türp gewinnt mit ihrer Abschlussarbeit den mit 50.000 Euro dotierten Sappi-Preis. Mit dem Preisgeld realisiert sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen Anne Fuchs und Jana Dittrich − zu dritt gründen sie die Agentur nonmodo − eine Kampagne zum Thema Down-Syndrom.

Januar 2001: erste Passagen-Ausstellung

Auf Initiative der beiden Studenten Roman Gogowski und Markus Möhlmann hin nimmt die ecosign erstmals an der jährlich in Köln stattfindenden Ausstellung „Passagen“ teil, auf der Fachpublikum und interessierter Öffentlichkeit aktuelle Design-Innovationen präsentiert werden. Die Ausstellung der ecosign entwickelt sich über die Jahre vom Geheimtipp zum Publikumsmagneten. Die auf den Passagen 2007 ausgestellte Abschlussarbeit von David Olschewski beispielsweise wird zu einem Selbstläufer mit Rezensionen aus der ganzen Welt.

Juli 2000: Auszeichnung für Abschlussarbeit

Mit ihrer Abschlussarbeit „Multimorph“ gewinnt ecosignerin Christina Padberg eine Auszeichnung beim Lucky Strike Award − die erste von zahlreichen Auszeichnungen für ecosign-Absolventen

Oktober 1999: Daniel Funk verstärkt die Akademieleitung

Daniel Funk wird stellvertretender Direktor der ecosign. Seitdem hat er nicht nur stets ein gutes Auge auf die Finanzen und die technische Ausstattung, sondern auch immer ein hörendes Ohr für die Studentinnen und Studenten.

März 1999: Von Braunsfeld in die Innenstadt

Die Räume in Köln-Braunsfeld werden zu klein, daher zieht die mittlerweile gut etablierte ecosign in die Kölner Innenstadt um. Für die nächsten zehn Jahre soll die Adresse im Mauritiussteinweg das Zentrum des Lernens und Gestaltens angehender ecosigner sein.

Oktober 1996: ecosigner initiieren die erste öffentliche Semesterabschlusspräsentationen

Zum ersten Mal organisieren die Studierenden eine öffentliche Semesterabschlusspräsentation. 1996 findet diese noch in den kleinen Akademie-Räumen im Maarweg statt – angesichts der großen Kulisse von ca. 500 Gästen, die 18 Jahre später regelmäßig der Semesterabschlusspräsentation im Cinenova-Kino beiwohnen, ein recht bescheidener Anfang.

April 1996: Das erste Projekt mit externem Kooperationspartner startet

Mit dem Unternehmen Display + Design findet die erste projektbezogene Kooperation statt. Seitdem folgten viele weitere studentische Projekte mit Unternehmen und Organisationen. Die ecosign sucht sich ihre Kooperationspartner dabei immer sehr bewusst aus, darunter z. B. Biomöbel Genske, DaimlerChrysler, die Deutsche Aids Hilfe, die Klima-Allianz, das Klimahaus Bremerhaven, Misereor, die Stadt Köln, Luxury Fair Craft, Rewe, Transfair, das UNEP/ Wuppertal Institute collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) und Unicef.

Oktober 1994: Leinen los!

Achtzehn vom Konzept der ecosign überzeugte Studentinnen und Studenten lassen sich auf das Abenteuer ein − das erste ecosign-Semester beginnt.

Juli 1994: ecosign-Akademie gegründet

Diplom-Designerin Karin-Simone Fuhs eröffnet in Köln-Braunsfeld die ecosign/Akademie für Gestaltung mit dem Anspruch, Nachhaltigkeit als ganzheitliches Konzept in den Lehrplan für angehende DesignerInnen einzubinden − und dies zu einer Zeit, als das Bewusstsein für die Notwendigkeit von ökologisch, sozial und ökonomisch vertretbarer Kommunikations- und Produktgestaltung noch visionäre Zukunftsmusik war.